Unser Verein

 

Im Mai 1967 – also vor genau 50 Jahren, (Stand 2017) trafen sich einige Garather Sommerbrauchtumsfreunde im damaligen Lokal "Goldener Ring" in Garath und gründeten den Garather Schützenverein. Nachdem die Satzung geschrieben und die notwendigen Formalitäten erledigt waren, bildeten sich im Juli 1967 zwei Kompanien. als erste Kompanie die "Diana" und im August 1967 die "Baccara". Das erste Schützenfest fand genau ein Jahr später im Mai statt. Im Verlauf des Gründungsjahres zählte der Verein bereits über 30 Mitglieder. Heute besteht der Verein aus 13 Gesellschaften mit über 170 aktiven Mitgliedern, etwa 60 Jungschützen und 40 Passiven. Die einzigen noch lebenden Gründungsmitglieder, Siegfried Wrobel ("Diana") und Walter Barthelmus ("Baccara") sind bis heute immer noch aktiv. (Stand Mai 2018).

 

Der Verein hat sich bereits seit der Gründung dem sozialen Engagement verschrieben. Besonders wichtig für den Verein ist es, die Werte wie Fair Play, Toleranz zu vermitteln und sich für eine gleichberechtigte Partizipation von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern aller Nationalitäten zu engagieren. Er nimmt gesellschaftliche Aufgaben - etwa im Bereich der Jugendarbeit, der sozialen Integration oder der Gewaltprävention war. Auch der christliche Glaube und die Liebe zur Heimat sind seit bereits über 50 Jahren die wichtigsten Bestandteile, des Garather Schützenverein 1967 e. V.                                                                                                  

Garath im Mai 2018 Peter Ries

Die Geschichte der Schützenvereine

 

Die Schützenvereine, Schützenbruderschaften und Schützengilden wie man sie heute kennt, sind aus Bürgerwehren entstanden. Einige von Ihnen sind weit über 500 Jahre alt. Ihre Aufgabe war es die eigene Stadt vor Eindringlingen zu bewahren oder kirchliche Veranstaltungen wie Prozessionen zu beschützen. Einmal im Jahr kamen die Schützenvereine zum Manöver zusammen um Ihre Kampfeskunst zu trainieren und den Kampfgeist zu stärken. Dabei war es üblich, dass der Landesfürst ein Fass Bier spendierte. Das Schützenfest war geboren. Heute gibt es keine Manöver für Schützenvereine mehr, aber die Schützenfeste sind geblieben. Die Brauchtumspflege und der Erhalt von Traditionen ist den Schützenvereinen aber heute noch sehr wichtig. Einige haben es sich deshalb auch im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fahne (Schützenfahne) geschrieben.

 

Die Schützenjacke

 

Da die Schützenvereine eine Art militärische Vergangenheit haben ist natürlich auch heute noch die Uniform ein prägendes Bild der Schützen. Die Schützenjacke ist daher ideal um nach Außen ein uniformes, also gleich aussehendes, Erscheinungsbild des Vereins zu garantieren. Aus der Tradition des Militärs kommen auch heute noch die Einteilung der Schützen in Dienstgrade. An der Schützenjacke werden deshalb auch die Rangabzeichen angebracht. Meistens sind hierfür auf der Schulter der Schützenjacke Schlaufen angebracht um zum Beispiel die Schulterklappen oder Epauletten, je nach Dienstgrad zu wechseln oder auszutauschen. Beförderungen sind dann kein Problem mehr und der stolze Schütze kann seine höheren Abzeichen entgegennehmen und direkt anbringen.

 

An Schützenjacken findet man aber häufig auch noch weitere Utensilien wie Schützenschnüre und Schützenorden. Das Erscheinungsbild einer Schützenuniform rundet meistens noch ein Schützenhut, eine weiße oder schwarze Schützenhose und ein Schützenhemd ab. Da immer mehr Frauen in Schützenvereinen aktiv teilnehmen, gibt es auch Schützenjacken für Damen und natürlich Schützenblusen.

 

Die Schützenjacke besteht meistens aus einem Woll- oder Mischgewebe in den unterschiedlichsten Grüntönen wie zum Beispiel Petrol, dunkel- oder mittelgrün, schützengrün und melierten Farbanteilen. Aber auch Schützenjacken in dunkel-, mittel- und hellgrau sind in einigen Schützenvereinen gelebte Tradition. Charakteristisch für Schützenjacken sind die im dunkleren Farbton abgesetzten und aus Filz gefertigten Kragen und Ärmelaufschläge.

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