Schützenfest 2017

Viel Beifall für das Garather Adventskonzert

Garath. Das Adventskonzert, dass die Bürger- und Interessengemeinschaft Garath (BIG) und der Garather Schützenverein traditionsgemäß am ersten Sonntag im Advent in der St.-Matthäus-Kirche präsentierten, fand auch diesmal viel Beachtung. "Wir freuen uns, dass dieses Konzert, das wir zum fünften Mal ausrichten, von den Bürgern gut angenommen wird", sagte BIG-Vorsitzender Fred Puck.

Horst Schlotter, zweiter Schützenchef, hatte wieder die Moderation übernommen und stellte als erste die zehn Musiker der Kapelle Werner Bendels vor, die mit "Winter Wonderland" und weiteren altbekannten Advents- und Weihnachtsliedern das Adventskonzert eröffneten. Ihnen folgte "Leslie", eine junge Garatherin, die mit ihrem kleinen "Zion Chor" (vier stimmgewaltige und konzerterfahrene Sängerinnen aus Ghana) die Zuhörer zu Beifallsstürmen hinrissen. Was folgte, war eine halbstündige (Glühwein)-Pause, die von den Zuhörern, auch wegen der nicht gerade angenehmen Temperatur in der Kirche, als "zu lang" bewertet wurde. Danach ging es dann trotz einiger technischer Probleme weiter mit dem Vortrag von Marie Behnke, die unter anderem für den Gesang von "Süßer die Glocken nie klingen" mit langem Beifall belohnt wurde.

Das weitere Programm bestimmten dann Kin-Top-Kinder. So sang die sechsjährige Eleneden Schlager "Schön ist es auf der Welt zu sein". Das hatte zwar nichts mit Advent zu tun, wurde aber von den Zuhörern mit Beifall bedacht. "River Flows in You" trug die elfjährige Ekaterina sehr einfühlsam auf dem Klavier vor. Den Abschluss des über zweistündigen nachmittäglichen Adventskonzertes boten die Garather Blau-Weiß-Spielleute.

Bliebe nachzutragen, dass alle Mitwirkenden kostenlos auftraten und dass das am Ende des Konzertes von den Besuchern gespendete Geld an den Abenteuerspielplatz Garath weitergegeben wird.

Auch für diesem Bericht möchten wir uns bei Herrn Lerschmacher bedanken

09. Mai 2015

Das Garather Schützen- und Volksfest hält in diesem Jahr viele tolle Attraktionen bereit. Erstmals seit Jahren, ist der gesamte Schützenplatz ausgebucht und fast jede Lücke bietet ein tolles Fahrgeschäft, Schießbuden und allerlei andere Schaustellergeschäfte für große und kleine Vergnügungen.

„Es ist mir eine Freude, mal wieder das Flair einer echten Kirmes genießen zu können“, sagte der 68-jährige Rentner Hans Wirdel, der extra aus Eller mit seiner Frau und zwei Enkeln angereist kam, um ein paar schöne Stunden mit ihnen verbringen zu können. Das war nicht immer so, denn der ehemalige Krankenpfleger sitzt seit 20 Jahren wegen einer verpfuschten OP im Rollstuhl.

Volksfeste waren ihm immer ein Greul, weil es oft keine behindertengerechte Toilette gab und man offensichtlich immer vergas, dass auch körperlich eingeschränkte Menschen zur Toilette müssen. „Ich finde es toll, dass der Garathter Schützenverein auch an die Behinderten Menschen gedacht hat und sich auf dem Platz nun eine Toilette für sie befindet“.

„Zu verdanken ist dieser Umstand auch den Geschäftsleuten der Burgcenter Gemeinschaft, Fred Puck und Dirk Hasler, die diese Toilette dem Garather Schützenverein gestiftet haben. Leider ist es noch so, dass Barriere freie Toiletten auf vielen Festen und Veranstaltungen noch eher rar gesät sind, denn sie kosten Geld und sind zudem oft teuer“, sagte der zweite Schützenchef Horst Schlotter.

Es wäre es eine schöne Sache, wenn sich auch zukünftig Sponsoren fänden, die die Kosten einmal im Jahr übernehmen und somit ihre Solidarität mit Behinderten Menschen zeigen und den Schützenverein finanziell etwas entlasten. Zudem macht es Garath noch ein Stückchen attraktiver.

Brauchtum "braucht" - gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit - Förderer und Unterstützer. Denn ohne Brauchtum und Heimatpflege wären wir alle viel ärmer, etwa wie mit den Bienen: Wenn sie aussterben, sterben auch die Menschen und mit ihnen die Menschlichkeit, sage ich (p.r.)

07. Mai 2015

Garath. Jessica Wilbert und Kevin Roenz freuen sich auf das Garather Schützenfest. Sie zeigen dabei auch soziales Engagement. Von Marc Ingel

Jessica Wilbert kann es kaum mehr abwarten. Vier neue Kleider hat sich die Garather Jungschützenkönigin angeschafft, natürlich "eines schöner als das andere", betont die 21-Jährige. Dass ihr Freund Kevin Roenz beim bevorstehenden Schützenfest den Verein als Jungschützenkönig repräsentiert, findet sie inzwischen "richtig geil. Die vielen Leute, die Uniformen, die Kutsche, und man selbst steht bei der Parade einmal so richtig im Mittelpunkt".

Jungkönig Kevin sieht das zwar alles etwas nüchterner, "aber ich wollte das schon seit vielen Jahren. Klar, ich freu' mich drauf". Sieben Konkurrenten hatte er am Schießstand, lange hat es gedauert, bis die Entscheidung endlich gefallen war. "Zuerst war ich etwas perplex, aber dann ist mir doch ein Stein vom Herzen gefallen", erinnert sich der 22-Jährige.

Seit fast sechs Jahren sind die beiden ein Paar, kennengelernt haben sie sich auf der Wasserskianlage in Langenfeld. Er macht Musik beim Fanfaren-Corps, spielt Fanfare und Horn, sie ist beim Amazonen-Corps und zusätzlich bei den Monheimer Altstadtfunken. "Musizieren und Singen ist bei mir ein No-Go, dafür kann ich umso besser tanzen", erzählt Jessica Wilbert selbstbewusst. Im Alltag ergänzen sich die Krankenkassenangestellte und der Reifenmonteur optimal, so auch in ihrem Parallelleben im Schützenverein. Traditionell sammeln die Jungschützen bei den Kompanieschießen und Krönungsbällen der einzelnen Gesellschaften Geld für einen sozialen Zweck. Bei der Hälfte des Erlöses können sie selbst bestimmen, wer das Geld erhält. Auch hier waren sich die beiden schnell einig: Das SOS-Kinderdorf, das in Garath einen Standort hat, soll das Geld bekommen, "und es wird sich durchaus lohnen", verspricht Jessica Wilbert. Eine insgesamt vierstellige Summe soll zusammengekommen sein, wie viel genau, wird erst am Dienstag verraten, wenn die Amtszeit des Jungschützenpaars endet. "Das Geld bleibt so in der Nähe, kommt den Kindern im Ort zugute, und Eltern, denen es eben nicht so gut geht, profitieren davon", sagt Kevin Roenz.

Dass die beiden Garather sich in ihrem Stadtteil pudelwohl fühlen, daraus machen sie keinen Hehl. "Es gibt viele Vorurteile über den Stadtteil, die stammen aber nur von denen, die nicht hier wohnen. Aus unserer Sicht überwiegen die positiven Seiten, aber außerhalb werden nur die negativen wahrgenommen. Alles andere wäre ja auch langweilig, sonst hätte man nichts zu lästern", sagt Jessica Wilbert.

Auch im Garather Schützenverein fühlt sich das Paar bestens aufgehoben. "Bevor ich vor einigen Jahren eingetreten bin, konnte ich mit all dem wenig anfangen. Aber ich habe mich sehr schnell eingefunden und finde nicht zuletzt toll, was der Verein alles für Kinder macht", erzählt Kevin Roenz. Über 50 Minderjährige dürften es sein, die im Verein mitmachen.

Quelle: RP

28. April 2015

Überraschungsprogramm der Jungschützen

Zum 47. Garather Schützen- und Volksfest vom 08. bis 12. Mai sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlichst eingeladen. Zu den zahlreichen anderen Gästen werden wieder viele Freunde und Förderer aus Politik, Kirche und Vereinen erwartet.

Neben vielen anderen Überraschungen wird es dieses Jahr (Samstag, dem 9. Mai) wieder eine tolle Bühnenshow der Jungschützen geben. Auf der Suche nach einem geeigneten Bühnenmotiv durchstöberten sie das Internet und warfen es mit einem Beamer und die Wand, um die Konturen abzuzeichnen. „Das Motto möchten wir noch nicht verraten, weil dann der Überraschungseffekt hin wäre“, so der 27-jährige Tischler und Mitglied der Kompanie Baccara, Marius Hauschild. Die 21-Jährige Jessica Wilbert von den Amazonen (Sozialfachangestellte) ist erfreut, dass sich auch dieses Jahr am Gelingen der Bühnenshow viele junge Leute engagieren.

"Man merkt, dass die Jugend immer jünger wird". So beteiligten sich dieses Jahr u.a. Amazone Jasmin Wilbert (17) Fachabiturienten, Tim Kühnel (18) Abiturient und bei Amazonen sowie Alina Lame, Alice Nakaten, Sarah und Mark Hellebrand.

Jede freie Minute wird genutzt, damit es ein tolles Bühnenbild wird. „Wir wünschen uns, dass so viele wie möglich auch unsere Bühnenshow am 9. Mai um 21.00 Uhr besuchen und sich von dem überraschen lassen, was wir mit viel Liebe und Fleiß geschaffen haben“ so Hauschild.

Bild:©p.ries

Bild 1: Jessica Wilbert,
Jasmin Wilbert
Marius Hauschild
Tim Kühnel

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