Die Geschichte der Schützenvereine

Die Schützenvereine, Schützenbruderschaften und Schützengilden wie man sie heute kennt, sind aus Bürgerwehren entstanden. Einige von Ihnen sind weit über 500 Jahre alt. Ihre Aufgabe war es die eigene Stadt vor Eindringlingen zu bewahren oder kirchliche Veranstaltungen wie Prozessionen zu beschützen. Einmal im Jahr kamen die Schützenvereine zum Manöver zusammen um Ihre Kampfeskunst zu trainieren und den Kampfgeist zu stärken. Dabei war es üblich, dass der Landesfürst ein Fass Bier spendierte. Das Schützenfest war geboren. Heute gibt es keine Manöver für Schützenvereine mehr, aber die Schützenfeste sind geblieben. Die Brauchtumspflege und der Erhalt von Traditionen ist den Schützenvereinen aber heute noch sehr wichtig. Einige haben es sich deshalb auch im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fahne (Schützenfahne) geschrieben.

 

Die Schützenjacke

Da die Schützenvereine eine Art militärische Vergangenheit haben ist natürlich auch heute noch die Uniform ein prägendes Bild der Schützen. Die Schützenjacke ist daher ideal um nach Außen ein uniformes, also gleich aussehendes, Erscheinungsbild des Vereins zu garantieren. Aus der Tradition des Militärs kommen auch heute noch die Einteilung der Schützen in Dienstgrade. An der Schützenjacke werden deshalb auch die Rangabzeichen angebracht. Meistens sind hierfür auf der Schulter der Schützenjacke Schlaufen angebracht um zum Beispiel die Schulterklappen oder Epauletten, je nach Dienstgrad zu wechseln oder auszutauschen. Beförderungen sind dann kein Problem mehr und der stolze Schütze kann seine höheren Abzeichen entgegennehmen und direkt anbringen. An Schützenjacken findet man aber häufig auch noch weitere Utensilien wie Schützenschnüre und Schützenorden. Das Erscheinungsbild einer Schützenuniform rundet meistens noch ein Schützenhut, eine weiße oder schwarze Schützenhose und ein Schützenhemd ab. Da immer mehr Frauen in Schützenvereinen aktiv teilnehmen, gibt es auch Schützenjacken für Damen und natürlich Schützenblusen.

Die Schützenjacke besteht meistens aus einem Woll- oder Mischgewebe in den unterschiedlichsten Grüntönen wie zum Beispiel Petrol, dunkel- oder mittelgrün, schützengrün und melierten Farbanteilen. Aber auch Schützenjacken in dunkel-, mittel- und hellgrau sind in einigen Schützenvereinen gelebte Tradition. Charakteristisch für Schützenjacken sind die im dunkleren Farbton abgesetzten und aus Filz gefertigten Kragen und Ärmelaufschläge.

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